HÄG-EHRSBERG
Häg-Ehrsberg ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach. Sie liegt im Angenbachtal, einem Seitental des Wiesentals, und entstand 1975 durch die Vereinigung der vormals eigenständigen Gemeinden Häg und Ehrsberg. Die Gemeinde liegt in einer reizvollen Landschaft.
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Häg-Ehrsberg zählt rund 800 Einwohner und liegt im Landkreis Lörrach. Als Teil der vorderösterreichischen Vogtei Zell im Wiesental blieb Häg-Ehrsberg nach der Reformation katholisch und kam erst 1806 an das Großherzogtum Baden. Nachdem die Gemeinde lange von der Landwirtschaft geprägt war, gewann ab Mitte des 19. Jahrhunderts die Textilherstellung mit zwei Fabriken auf ihrem Gebiet an Bedeutung. Seit dem Niedergang der Wiesentäler Textilindustrie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind die meisten Erwerbstätigen des Dorfes Auspendler.
Häg-Ehrsberg liegt auf 540 bis 1192 m.ü.d.M. im Angenbachtal, einem Seitental des Wiesentals im Südschwarzwald. Der Angenbach entsteht beim Ortsteil Happach durch den Zusammenfluss kleinerer Quellbäche, zieht sich dann in südwestlicher Richtung durch das gesamte Gemeindegebiet und mündet im Nachbarort Mambach in die Wiese. Häg-Ehrsberg wird manchmal, da zu einem Nebental gehörig, mit zum Oberen Wiesental (auch Hinteres Wiesental genannt) gezählt, das als Landschaftsbezeichnung über das alleinige Flusstal hinaus auch auf das gesamte Einzugsgebiet der oberen Wiese bezogen wird, die von der Quelle bis nach Zell im Wiesental reicht.
Die beiden Gemarkungen der Gemeinde, Häg und Ehrsberg erstrecken sich zusammen über 2503 Hektar und sind durch zahlreiche Hügel und Berge charakterisiert: im Osten St. Antoni (1052 m) und Steinbühl (1148 m), an der südlichen Gemeindegrenze Rohrenkopf (1170 m), Hörnle (1002 m), Dietenschwander Kopf (1099 m) und Obere Hohe Tanne (1090 m). Im Südwesten befindet sich der Wegscheidekopf (829 m) und im Norden Herrenschwander Kopf (1152 m) und Wannenkopf (1129 m). Der höchste Punkt des Gemeindegebiets befindet sich im Nordosten, wo die Grenze sich Beim Dreieckigen Stein auf 1192 m mit denen von Todtnau und Todtmoos in einem Markungsdreipunkt trifft, der tiefste im Ortsteil Rohmatt im Südwesten des Gemeindegebiets am Auslauf des Angenbachs auf rund 530 m. Die namengebenden Dörfer Häg und Ehrsberg liegen auf 681 beziehungsweise 854 m.
Die Gemeinde grenzt im Norden an Fröhnd und den Ortsteil Herrenschwand der Stadt Todtnau, im Osten an Todtmoos, im Süden an den Ortsteil Gersbach der Stadt Schopfheim und im Westen an die Stadt Zell im Wiesental (Ortsteile Mambach, Atzenbach und Riedichen). Im nordöstlichen Gemeindegebiet gibt es eine Waldenklave zwischen den Häg-Ehrsberger Ortsteilen Happach und Altenstein, die der Stadt Zell im Wiesental bzw. ihren Ortsteilen Adelsberg, Atzenbach und Riedichen zugesprochen ist.
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