WALDKIRCH Kastelburg

Die Kastelburg ist das Wahrzeichen der Stadt Waldkirch. Die Herren von Schwarzenberg haben die Kastelburg um 1280 erbaut. Zur Ruine führt der Ritterweg mit mannshohen Ritterstatuen am Wegesrand. Wie die auf der gegenüberliegenden Talseite stehende ältere Schwarzenburg diente sie der Verteidigung der Stadt Waldkirch sowie der Kontrolle über den Handelsweg durch das Elztal.
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Von der Burganlage sind unter anderem der als Aussichtsturm besteigbare 28 Meter hohe quadratische Bergfried mit einer Seitenlänge von 12 Metern und bis zu 4 Meter starken Mauern, ein Rondell sowie der aus Kellergeschoss, Erdgeschoss und zwei Obergeschossen bestehende Palas erhalten.
Erster Bewohner der Burg war Johann I. von Schwarzenberg. 1354 wurde die Burg an Martin Malterer aus Freiburg im Breisgau verkauft, der 1386 in der Schlacht bei Sempach fiel. Im Jahr 1396 wurde Graf Hermann von Sulz Lehnsinhaber. 1442 gelangte die Burg schließlich an die Herren von Staufen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg durch kaiserliche Truppen am 14. März 1634 zerstört, um sie nicht den vorrückenden schwedischen Truppen überlassen zu müssen. Ein Modell der Burg vor ihrer Zerstörung kann im Elztalmuseum besichtigt werden.
Die Abzweigung des Fußweges zur Burg beginnt 200 Meter hinter dem Bahnhof an der Straße Richtung Krankenhaus, der Aufstieg dauert 20 Minuten. Entlang dieses Ritterweges erzählen acht mannshohe Ritterfiguren aus ihrem Leben. Von der Burg hat man eine herrliche Aussicht über die Stadt Waldkirch zum Hausberg Kandel sowie in die Rheinebene.
Damit die Ruine der Kastelburg nicht weiter dem Zerfall preisgegeben ist, gründeten im Jahre 2002 einige engagierte Waldkircher Bürger die Initiative Kastelburg in Not. Die zahlreichen Helfer fällten Bäume, entfernten Strauchwerk, sammelten Müll, säuberten den Burggraben, sanierten Mauerabschnitte, legten den Burgrundweg an und installierten eine Beleuchtung. Seitdem grüßt die imposante Ruine den Besucher schon von weitem. Die Erhaltungsarbeiten sind jetzt nach 10 Jahren abgeschlossen bis auf den Turm. Diese Sanierung soll noch folgen.
Die geheimnisumwitterte Burgruine zieht nicht nur Besucher von auswärts an, sondern inspiriert auch die eigenen Bewohner immer wieder neu. So hat sich eine Gruppe zusammengeschlossen, die die Geschichte der Kastelburg in einem nächtlichen Schauspiel immer wieder zu neuem Leben erweckt. Die Türmerführungen sind zu einem echten Geheimtipp geworden und lassen die Geschichte des Waldkircher Wahrzeichens auf unterhaltsame Art erleben.
Der auf die Burg führende Ritterpfad macht die Geschichte für Kinder lebendig. Ein Modell der Burg vor ihrer Zerstörung kann im Elztalmuseum besichtigt werden. Siehe auch im Menüpunkt Führungen. Viele weitere Bürger engagieren sich bei der Aktion „Kastelburg in Not“, die sich unermüdlich für den Erhalt unseres Wahrzeichens einsetzt.
Anfahrt: Die Abzweigung des Fußweges zur Burg beginnt ca. 200 Meter hinter dem Bahnhof Waldkirch an der Straße Richtung Krankenhaus. Der Aufstieg dauert ca. 20 Minuten.
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