GUTACH Walderlebnispfad Hörnleberg
Sie möchten mit Ihrer Familie ihr grünes Wunder erleben? Dann besuchen Sie doch den Walderlebnispfad Hörnleberg in Gutach im Breisgau. Sie erfahren alles, was Sie über den Wald wissen wollten und noch mehr. Hierbei handelt es sich um eine leichte Wanderstrecke für die ganze Familie mit einer Mischung aus Lehrpfad und Sinnespfad zum Ökosystem Wald.
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Der heilige Berg
Die Kapelle "'s Balbine Käpelle" steht am am unteren Hörnleberg bei Gutach im Breisgau. DIe "Balbine" war eine Frau, die Ende des 19. Jahrhunderts eine verletzte Hand hatte. Sie gelobte, im Falle der Besserung am Hörnleberg eine Kapelle zu errichten. So kam es, dass ihre Hand wieder gesundete. Die Balbine hielt ihr Wort und ließ die Kapelle bauen. Auf dem Gipfel des Hörnleberges war eine heidnische Kultstätte, die mit der Christianisierung durch eine Wallfahrtskirche abgelöst wurde. Gebaut wurde die Kirche von einem Mann als Dank für die Wiedererlangung des Augenlichts. Seit dem Mittelalter ist die Wallfahrt bezeugt und auch in unserer Zeit findet von Mai bis November einmal wöchentlich ein Gottesdienst in der Wallfahrtskirche zu "Unter Lieben Frau" statt.
Das Video oben zeigt den Walderlebnispfad Hörnleberg in Gutach im Elztal. Bild antippen und genießen!
Der Walderlebnispfad am Hörnleberg ist ein Freizeiterlebnis für große und kleine Entdecker. Er ist eine Mischung aus Lehrpfad, Sinnespfad und Ökoralley. Auf spielerische, anregende Weise vermittelt er über alle Sinne Wissen. An 16 Stationen sorgen fröhliche Waldmännchen für eine altersgerechte Ansprache. Die freundlichen Gesellen sind bemalte Baumstämme, die im oberen Teil schräg eingesägt sind. Hebt man die dicke rote Nase an, werden Informationen zu bestimmten Themen rund um das grüne Wunder Wald sichtbar.
Wegbeschreibung
Beim Bahnhof sind schon die ersten Männchen zu entdecken. Der Weg führt kurz nach unten. An der Straßengabelung nach rechts abbiegen und gleich wieder links. Nach dem Friedhof nach rechts halten. Viele Stationen Dir jetzt Antworten, auf Fragen wie “Wer sind die Waldbewohner?", "Wer sind die Feinde des Waldes?", "Welche Aufgaben hat der Waldboden?“.
Bevor der Wald beginnt, kommt man an der Ecce-Homo-Kapelle vorbei mit der Figur des mit Dornen gekrönten Christus, geschaffen 1892 durch den Freiburger Berthold Knittel, erreicht dann den Barfußpfad mit einer Rastmöglichkeit, weiter geht es an der Balbinen-Kapelle vorbei zum Pirschweg bis zur Wassertretanlage. Hier ist auch Platz für eine Pause. Nun geht es am Waldrand entlang mit dem Blick über das Tal, an der Ölberggrotte vorbei, zurück zum Ausgangspunkt.
Ölbergkapelle
Die Hafnerhofbäuerin Theresia Volk und der Dorfpfarrer Störk kamn 1887 überein, am Wallfahrtsweg eine Ölberggrote zu errichten. Franz Simmler aus Offenburg wurde beauftragt, eine Christusstatue aus Kiefernholz zu schaffen. Am 14. Juli 1889 war feierliche Einweihnung. Waldameisen und Feuchtigkeit zerstörten jedoch das Werk. Im Winter 1896 / 97 wurde von Kochendörfer aus Waldkirch eine Kopie aus Vogesensandstein erstellt. Am 21. März 1897 weihte Pfarrer Fuchs das Bildnis ein. Eine unbekannte Frau spendete kurze Zeit später eine Engelsskulptur mit Kelch. In der Pandemie wurde dieser schöne Engel von Unbekannten geköpft. Eine Restauration scheint nicht geplant zu ssein. Der Engel kehrte also nicht an seinen Platz zurück.
Wandertipps
Strecke: 5 km
Dauer: 2 Stunden
Kondition: leicht
Auf- und Abstieg: 178 m
Höchster Punkt: 469 hm
Tiefster Punkt: 299 hm
Empfehlung: gutes Schuhwerk, witterungsbedingte Bekleidung, Vesper und Getränke
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