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Sulzburg Bergbaugeschichtlicher Wanderweg

Sulzburg blickt auf eine lange Bergbautradition zurück. Namen von Wegen und Plätzen erinnern heute noch an diese Zeit. Vermutlich hat der Bergbau schon zu keltischer Zeit begonnen. Hier wurden Blei, Silber und Eisenerz sowie Gips abgebaut. Das reiche Erzvorkommen in der Region basiert auf dem Einbruch des Oberrheingrabens, der sich im Tertiär zwischen Schwarzwald und Vogesen vollzogen hat. Das an den Bruchstufen der stärksten Bewegung, der Hauptverwerfung, entstandene Quarzriff erstreckt sich mit seinen dabei aufgerissenen Spaltungshohlräumen und Erzgängen als ein Hartgesteinsrippe deutlich sichtbar im Gelände von Sulzburg über Badenweiler bis nach Schloss Bürgeln. An die Geschichte des Bergbaus erinnert der Bergbaugeschichtliche Wanderweg in Sulzburg.

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Der etwa 5 km lange Bergbaugeschichtliche Wanderweg beginnt beginnt beim Landesbergbaumuseum am Marktplatz und führt zur wenige Gehminuten entfernten Klosterkirche St. Cyriak. Ab dort zeigen gelbe Schilder mit schwarzem Schlägel- und Eisen-Symbol entlang der Kirchhofsmauer in Richtung Wald. Nach kurzer Wegstrecke steht rechts der Lößlehm an.

Weiter geht es ein Stück bergauf bis zu einem links abzweigenden Weg. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt und das Kloster. Direkt rechts von diesem Weg erhebt sich der Schlossberg. Der eingeschlagene Weg führt bis zu einem Aussichtspunkt und muss im weiteren Verlauf wieder zurückgegangen werden. An der Abzweigung geht es links weiter bis zu einem erneuten Aussichtspunkt. Etwa 200 m weiter, etwas ansteigend, erreicht man unter schattenspendenden Bäumen den Rastplatz am Himmelreich.

Der Wanderweg führt leicht ansteigend als schmaler Pfad weiter Richtung Osten. Er wird seit kurzem auch als Arthur-Feißt-Wegele benannt. Die entsprechenden Schilder sollten gefolgt werden. Ansteigend führt der Wanderpfad durch den romantischen Klosterwald in den Krebsgrund. Der Wanderweg führt nun abwärts bis in den Bereich des Riestergrundes. Das erste Anzeichen des Bergbaus auf dem Riestergang ist eine alte Schachtpinge. Dichtes Gebüsch lässt allerdings keinen guten Blick auf die Anlage zu. Lediglich eine Informationstafel verweist darauf.

Im weiteren Verlauf des Bergbaupfades direkt an der Forststraße gelegen erreicht man einen der zahlreichen Steinbrüche im Sulzburger Wald. Der Wanderweg verläuft im Riestergrund talabwärts bis zur Straße. Dort sollte man sich nach rechts wenden, um nach wenigen Schritten den Hinweis auf die Siedlung auf den Geißmättle zu erreichen. Der Bergbaugeschichtliche Wanderweg führt nun wieder auf der Straße Richtung Bad Sulzburg nach Osten. Weiter geht es talaufwärts Richtung Campingplatz Alte Sägemühle, kurz davor wendet sich der Wanderweg wieder nach Westen zu, wo man den Sulzbach überquert.

Der Wanderweg führt zunächst am Sulzbach entlang, dann weiter auf der Grabenbrust eines ehemaligen Hangkanals und wieder hinunter zum Sulzbach bis zur Brücke gegenüber dem Gewann Mühlenmatt. Der weitere Rückweg am Sulzbach entlang und die Hauptstraße hinunter führt an den Ausgangspunkt am Landesbergbaumuseum zurück.

Der Tipp

Der Bergbaupfad ist auch für Familien mit Kindern gut begehbar. Bei unserem Besuch in Sulzburg konnten wir jedoch beim Landesbergbaumuseum, dem Startpunkt, keinen Hinweis auf den Bergbauweg finden. Es empfiehlt sich, weiter bis zur Kirche St. Cyriak zu gehen. Auch unterwegs fehlen immer wieder eindeutige Hinweise. Deshalb sollte eine Karte, in der die Route eingezeichnet ist, mitgenommen werden. Sehr viele berggeschichtliche Hinweise sind auf der Strecke nicht zu sehen oder sie liegen unauffällig am Wegesrand. Als Rundwandeweg (ohne Bergbauambitionen) ist die Strecke empfehlenswert, die von Brunnen, Bächen und schönen Waldabschnitten gesäumt wird.

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