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ST. PETER Plattensee

Der Plattensee bei St. Peter im Hochschwarzwald ist ein Stausee rund 840 Meter westlich und flussaufwärts der Zweribachwasserfälle. 1924 wurde er als Oberbecken für das Zweribachwerk beim Zinken Obertal von Simonswald angelegt. Der Plattensee staut den Zweribach, der gut zwei Kilometer weiter östlich in die Wilde Gutach mündet, und den kleineren Zufluss Harzmoosbach.

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Der Plattensee liegt größtenteils auf dem Gebiet der Gemeinde Simonswald , während der südliche Teil auf der Gemarkung von St. Peter liegt. Das Auslaufrohr erreicht das Kraftwerk in nordöstlicher Richtung im Zinken Obertal von Simonswald. Dieser Teil des Abflusses mündet über einen Kilometer unterhalb des Zweribachs ebenfalls in die Wilde Gutach.



In früheren Zeiten hatte fast jeder Schwarzwaldhof eine Mühle. Stets wurde ein Bach genutzt. Und wenn er zu wenig Wasser führte, war oberhalb ein Stauweiher oder sogar ein kleiner See angelegt. Etliche Mühlen sind noch immer funktionstüchtig. Nicht zuletzt werden sie liebevoll restauriert. Einige dienen heute zur Erzeugung von Strom.

Der Plattensee oberhalb von St. Peter versorgte nicht nur einen einzelnen Hof, sondern mehrere Gemeinden mit Strom. Wer ihn heute besucht, wird jedoch überrascht sein. Denn seit Jahren ist der See abgelassen. Ob er jemals wieder befüllt wird, ist ungewiss. Bürokratische Hürden erschweren dem Betreiber die weitere Nutzung.

Das Wasserkraftwerk Zweribach in Obersimonswald war schnell gebaut. Damals im Jahr 1924 wurden gerade mal sieben Monate benötigt. Das ist heute undenkbar. Weil den Gemeinden das Geld fehlte, entschied sich die Gutacher Firma Gütermann für das Projekt. Im Mai 1924 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, bereits im Dezember desselben Jahres ging das Kraftwerk in Betrieb.

Die Druckrohrleitung hat ab dem Plattensee eine Länge von 2255 Metern und führt hinunter nach Obersimonswald. Während die ersten 900 Meter am Hang entlang laufen, ist die Fallrohrleitung über eine Länge von 1355 Metern durchweg unterirdisch verlegt. Bei einem Gefälle von beinahe 500 Metern besteht am Ende der Leitung ein Druck von beinahe 50 bar.

In den zurückliegenden Jahren hat das Kraftwerk, das als eines der schönsten in Deutschland gilt, pro Jahr im Schnitt 3,7 Millionen Kilowattstunden erzeugt, in regenreichen Jahren sogar bis zu fast 5 Millionen. Ursprünglich versorgte das Kraftwerk das gesamte Simonswäldertal sowie Gütenbach und den Furtwanger Stadtteil Neukirch sowie Teile des Elztals mit Strom.

Zufahrt

Am einfachsten ist der Plattensee von St. Peter aus erreichbar. Die schmale Straßeführt über die Ortsteile Sägendobel, Neuwelt zur Platte auf 1000 Höhenmeter.

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