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Sankt Georgen Phonomuseum

Das Deutsche Phonomuseum Sankt Georgen im Schwarzwald zeigt nahezu lückenlos die Entwicklung der Mechanischen Tonaufzeichnung- und Wiedergabe seit Edison’s Erfindung des Phonographen 1877 bis heute. In einer kleinen Extraschau werden mit Mechanischen Musikinstrumenten (Flötenuhr, Polyphon, Orchestrion, Elektr. Klavier usw.) die “Vorläufer” der Phonotechnik gezeigt. Breiten Raum nimmt die Darstellung der heimischen Phono-Industrie (DUAL,PE) ein, deren Produkte seit 1911 lückenlos zu sehen sind.

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Mit diversen Phonographen, Trichter-, Schatullen-, Koffer- und “Salon”-Grammophonen, mechanischen und elektrischen Antrieben, elektrischen Tonabnehmern und deren Wiedergabegeräten, Plattenwechslern für Schellacks, dem “Ur”Tefifon, Musikbox, Phono-Koffern, den ersten HiFi-Stereoanlagen bis zu den High-Tech-Plattenspielern der 1980er Jahre und deren “Überkopf” -Demonstration wird die an Kuriositäten reiche Entwicklungsgeschichte der Phono-Technik dargestellt.

Bildmaterial, Fachliteratur und Tonträger ergänzen die Ausstellung. Die meisten Exponate sind funktionfähig und werden bei Führungen vorgeführt.

Durch die Klosterzeit (ab 1084) gab es in St. Georgen in den frühen Jahrhunderten neben der Landwirtschaft auch verschiedene Handwerker. In zwei Jahrhunderten, etwa 1720 bis 1900 entwickelte sich die Uhrmacherei in St.Georgen zu einem bedeutenden Erwerbszweig. Im Bereich der Schwarzwälder Uhrenherstellung spielte St. Georgen und Umgebung eine bedeutende Rolle.

Die Uhrmacherei diente auch als Vorläufer zur Industriealisierung und zur Phonoindustrie. Die handwerkliche Produktion von Uhrenteilen und Uhren wurde in der gesamten Regionbetrieben und daraus entwickelten sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts immer mehr Industriebetriebe. Es veränderte sich auch die Produktionsart, Holzuhren wurden immer mehr durch Metalluhren ersetzt. Diese Produktionsart war auch das Ende der handwerklichen Fertigung.

Die industrielle und maschinelle Fertigung hatte begonnen. Im Lauf des 20. Jahrhunderts wurden Uhren immer kleiner und zum Gebrauchsgegenstand für Jedermann. Nach dem Ersten Weltkrieg setzte sich die Armbanduhr gegen die bislang gebräuchlichen Taschenuhren durch. In St. Georgen produzierte man Uhren für die verschiedensten Ansprüche; neben den Uhrenfirmen gab es viele Zulieferbetriebe. Die Erfahrungen mit Federn und Gussteilen, Schrauben und Stanzartikeln führten auch zur Gründung ganz neuer Unternehmen, beispielsweise für Rechenmaschinen oder mechanische Laufwerke. Entdecken Sie manches Wissenswerte in der Sonderführung.

Öffnungszeiten

Mai – Oktober*:
Dienstag – Sonntag: 11.00 bis 17.00 Uhr
Montag: geschlossen

Dezember – April*:
Mittwoch – Sonntag: 11.00 bis 17.00 Uhr
Montag – Dienstag: geschlossen

*An Neujahr, Karfreitag, 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Tag der Dt. Einheit, Allerheiligen, Heiligabend, am 1. Weihnachtsfeiertag und an Silvester bleibt das Deutsche Phonomuseum geschlossen.

Gruppenführungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten und nach Voranmeldung möglich.