Haslach Trachtenmuseum

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Schwarzwälder Trachtenmuseum in Haslach im Kinzigtal

Einen hervorragenden Einblick in die Geschichte und zeitliche Entwicklung der Schwarzwälder Trachten gewährt das im Kapuzinerkloster eingerichtete Schwarzwälder Trachtenmuseum. Im Schwarzwald entwickelte sich einst eine Vielzahl unterschiedlichster Trachten. Beeinflusst durch Zeitgeist und Moderichtungen, durch Wohlstand, Armut und konfessionelle Bindungen treten die einzelnen Trachten im 18. Jahrhundert deutlich in Erscheinung.

Das Schwarzwälder Trachtenmuseum will die regionalen Trachten in ihrer ganzen Vielfalt zeigen. In zahlreichen Großraumvitrinen sind über 100 Schwarzwälder Originaltrachten lebensnah dargestellt. Im Schwarzwald, dem wohl bekanntesten deutschen Trachtengebiet, hat sich über Jahrhunderte hinweg eine Vielzahl unterschiedlicher bäuerlicher Festtagstrachten entwickelt. Beeinflusst durch Zeitgeist und Mode, geprägt durch Wohlstand oder Armut und vor allem auch durch konfessionelle Bindungen treten die einzelnen Trachten im 18. Jahrhundert deutlich in Erscheinung.

Sich stetig fortentwickelnd werden die Trachten bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in allen ländlichen Gebieten allgemein getragen. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts werden die Trachten durch modische Bekleidung immer stärker verdrängt. Heute spielen Trachten vor allem im Brauchtum, bei regionalen Festen, aber auch für touristische Folklore-Darbietungen eine wichtige Rolle. Zahlreiche Trachtenvereine kümmern sich um den Fortbestand der Trachtentradition.

Kunstvoll gefertigte Einzelteile der Trachten sind gesondert ausgestellt und beschrieben. Zeigenössische Graphi und Postkarten geben einen umfassenden Einblick in die Trachtenentwicklung. Die Ausstellung wird bereichert durch zahlreiche Gegenstände aus dem Lebensbereich bäuerlichen Bevölkerung.

Das Kapuzinerkloster in Haslach

Das Haslacher Kapuzinerkloster ist die einzig noch erhaltene Klosteranlage des Kapuzinerordens im süddeutschen Raum aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Die Anlage wurde entsprechend der Bauordnung der Kapuziner errichtet, sie lässt die gelebte Armut des Ordens spürbar werden. Die Klosteranlage geht zurück auf Graf Christoph II. von Fürstenberg und ist unter seinem Sohn Friedrich Rudolph in den Jahre 1630 bis 1632 eerbaut worden. Die Klosteranlage besteht aus dem Kreuzgang und der Klosterkirche. Im Klostergebäude ist noch eine exemplarische Kapuzinerzelle vorhanden. Die mit kostbaren Altären ausgestattete Kirche diente den Fürstenbergern als Grablege und zeigt im Hochaltarbild des Prager Hofmalers Mathäus Gundelach den Stifter des Klosters. Zu dem Gebäudekomplex gehört auch die nach italienischem Vorbild erbaute Loretokapelle in unmittelbarer Nähe der Klosterkirche mit einer für solche Kapellen tdypischen “Schwarzen Muttergottes”.

Öffnungszeiten

01. April bis 15. Oktober:
Dienstag bis Sonntag (auch an Feiertagen) von 10 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr
16. Oktober bis 31. März:
Dienstag bis Freitag von 10 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr
feiertags geschlossen
Januar:
nach Vereinbarung


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