Herbst im Schwarzwald

Erlebnisreiche Tipps für Schwarzwald-Urlauber

Den Herbst verbringt man am besten draußen an der frischen Luft: genussreich, versteht sich – ob zu Fuß, auf dem Bike oder bei einem Glas Wein auf einem der vielen Weinfeste. Und sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, gibt es in der Region zwischen Karlsruhe und der Schweizer Grenze auch unzählige Indoor-Möglichkeiten – ob ausgefallene Museen, Wellness nach Schwarzwälder Art oder Spaßbäder.

Wellness nach Schwarzwälder Art

Herbstzeit – das heißt auch: Sich verwöhnen (lassen), ausspannen, Kraft tanken. Der Schwarzwald bietet dazu reichlich Gelegenheit: 17 Thermen, zwölf Heilbäder, 18 heilklimatische Kurorte und zahlreiche Wellnesshotels. In Sachen Wellness, Kur- und Erholung hat der Schwarzwald einiges zu bieten. Und das schon seit der Römerzeit. Denn die wussten ganz genau um die heilsame Wirkung der warmen Wässer. Die Thermen von Badenweiler und Baden-Baden und anderen waren ihnen so kostbar, dass sie um sie herum prächtige Bauten errichteten.

Waldbaden in Wildbads wilden Wäldern

Die Schwarzwälder haben es schon immer gewusst und nun lernt es scheinbar auch der Rest der Welt: Waldluft ist gesund – sie ist sauerstoffreich, staubarm und beflügelt unser Immunsystem. Der neueste Schrei ist „Waldbaden“. In Bad Wildbad im nördlichen Schwarzwald dürfen sich Besucher auf dem Sommerberg sogar über Deutschlands erstes „Waldbadezimmer“ freuen. Auf einer Waldlichtung stehen zwei hölzerne „Waldluft-Badewannen“. Jeder darf sich hineinlegen, die Augen schließen, kräftig durchatmen und ein „Waldbad“ der Superlative genießen. Denn mit 93 Prozent Waldanteil ist Bad Wildbad einer der waldreichsten Orte im Land.

Wilde Entdeckungen im Nationalpark

Wer sagt, dass Abenteuer nur was für die Großen sind? Im Nationalpark Schwarzwald dürfen auch kleine Kinder von zwei bis fünf Jahren gemeinsam mit Mama und Papa auf Entdeckungstour gehen. Das betreute Naturcamp bietet dazu einen überschaubaren Platz und deutet zugleich an, was der große Nationalpark alles zu bieten hat: geheimnisvolle Wälder, alte Bäume, plätscherndes Wasser und viele tierische Bewohner.

Indoor-Attraktionen für Action-Liebhaber

Für Schwarzwald-Urlauber steht das Erleben in der Natur an erster Stelle der Urlaubsmotive. Aber manchmal braucht man auch eine Pause oder der Nachwuchs pocht auf seinen Erlebnis-Anspruch bei Wetter, das nicht unbedingt ins Freie zieht. Kein Problem im Schwarzwald: In den 321 Gemeinden der Ferienregion Schwarzwald bieten sich eine Vielzahl von Museen und Indoor-Erlebnissen an. Auch drinnen kann die Familie jede Menge Spaß haben, etwa in der „Fundorena“ am Feldberg, der „KinderGalaxie“ in Freiburg oder in Hauffs Märchen-Museum in Baiersbronn. Die SchwarzwaldCardmacht den Familienurlaub auch preislich attraktiv: Die Kaufkarte bietet freie Eintritte und geldwerte Vorteile bei über 140 Partnern in der Ferienregion.

Goldwaschen beim Goldsucher

Ein Spaß für Abenteurer und die ganze Familie: Goldwaschen beim Goldsucher am Rhein. Ein erlebnisreicher Tag ist ebenso angesagt wie echte Goldfunde. Mit Erfolgsgarantie. Die Teilnehmer erfahren aus kundigem Mund, woran man goldführende Stellen erkennt und erlernen den Umgang mit Waschpfanne und Rinne. Bei der gemeinsamen Vesperpause werden die Funde bestaunt. Die Goldwaschtage dauern von 11 bis 17 Uhr.

Annis Schwarzwald-Geheimnis

„Escape Rooms“ sind in! Erst nach dem gemeinsamen Lösen von Rätseln und kniffligen Aufgaben in einer festgelegten Zeit findet die Gruppe den Weg aus einem verschlossenen Raum. Was wäre, wenn man nicht den Weg aus einem Raum, sondern durch die wilde Natur des Schwarzwaldes finden müsste? In Baiersbronn und Oberkirch gibt es dazu ein neues Angebot für Familien mit Kindern zwischen sieben und zwölf Jahren: „Annis Schwarzwald-Geheimnis“. Gemeinsam mit dem Schwarzwald-Maskottchen Anni und ihren Eltern dürfen die Kids spannende Rätsel lösen. Hinweise finden sich in der Natur und im Rucksack, den die Kinder zu Beginn erhalten.

In Oberkirch dürfen die Kinder dabei dem fiktiven Tierpfleger Nevin helfen, Heilung für sein erkranktes Zirkuspferd zu finden. Auch in Baiersbronn spielt die Story im Zirkusmilieu: Nur die fiktive Seiltänzerin Avalee hört ein geheimnisvolles Glockengeläut. Die Kinder sollen herausfinden, was es damit auf sich hat. Wer „Annis Schwarzwald-Geheimnis“ gelöst hat, bekommt eine Belohnung. Den für die Rätseltour notwendigen Rucksack gibt es in Baiersbronn für 15 Euro im Wanderzentrum, in Oberkirch für 25 Euro in der Tourist-Information. Das Rätselabenteuer wurde von den Machern von „Berggeheimnis“ – einem Live-Escape für Erwachsene am Schauinsland – entwickelt.

Ausgefallene Museen für Neugierige

So groß und weit die Region auch ist – manchmal verbirgt sich Sehenswertes auch im Kleinen. Etwa in den Museen der Ferienregion Schwarzwald. Zum Beispiel im „Weinetiketten-Museum“ von Dr. Schneider in Müllheim-Zunzingen im Markgräflerland oder im „Korkenzieher-Museum“ in Vogtsburg-Burkheim im Kaiserstuhl. Das „Tango- und Bandoneonmuseum“ in Staufen beherbergt mit rund 450 Exemplaren sogar die weltgrößte Bandoneon-Sammlung.

Für Westweg-Wanderer exklusive Fernsichten

Der Westweg ist der Klassiker unter den Fernwanderwegen, sein Wegzeichen die Rote Raute auf weißem Grund. Für Fans der 285 Kilometer langen Strecke von Pforzheim nach Basel gibt es während der Tour zahlreiche fantastische Aussichten, kleine Zwischenstopps in urigen Berggasthäusern und eine Fülle an Fotomotiven. Wanderer kommen in das abgelegene Hübschental bei Furtwangen mit einem Abstecher von der 22 km langen Etappe 8 des Westweges.


Hotels und Ferienwohnungen im Schwarzwald