Eschbach Sehenswürdigkeiten

Eschbach

Verwöhnt von mediterranem Klima, umrahmt von sanften Höhenzügen des Südschwarzwaldes, die Schweiz und Frankreich vor Augen ist Eschbach ein idealer Ausgangspunkt für beste Erholung. Der Ort liegt zwischen Heitersheim und Bad Krozingen im sonnigen Markgräflerland.

Eschbach lädt ein zum Urlaub zwischen Schwarzwald und Rhein, in eine Region, welche von ihrer landschaftlichen Schönheit lebt. Hier bietet sich eine unglaubliche Fülle sehens- und erlebenswerter Ziele. Liebliche Täler in einer nahezu unberührten Landschaft, gut ausgebaute Rad- und Wanderwege, herrlich gelegene Golf-, Reit- und Tennisplätze -Sportler wie Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten.

Eine wahre Schatzkammer ist das Dreiländereck für Kunst- und Kulturbegeisterte. In 20 Minuten erreicht man von Eschbach aus die Stadt Freiburg, deren Münster der “schönste Turm der Christenheit” ziert oder Basel mit seinen vielen kulturhistorischen Bauwerken. Im nahegelegenen Breisacher Münster sind Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert von Martin Schon-gauer, im elsässischen Colmar der berühmte, von Grünewald gemalte Isenheimer Altar zu bewundern.

Lassen auch Sie sich in der sonnenreichsten Gegend Deutschlands vom südlichen Charme und Lebensgefühl inspirieren: Etwa beim Bummeln durch historische Städte, malerische Dörfer oder beim Sonnen in den zahlreichen Straßencafes und natürlich bei einem guten badischen Menü und einem Markgräfler “Viertele” im Glas.

Historisches Eschbach 

Im Jahre 808 vermutlich erstmals urkundlich unter dem Namen “Ascabah” erwähnt, hatten im Lauf der Jahrhunderte verschiedene Klöster Besitz an Eschbach, so die Klöster St. Gallen, St. Blasien und St.Trudpert. Oft gingen Teile des Dorfes als Lehen an Adelsfamilien wie die Herren von Eschbach, von Pfirt oder der Brenner von Neuenburg.

1368 kommt der Breisgau – und damit Eschbach – zu Österreich. Klein und überschaubar ist das Dorf, als die Herren von Rappoltstein, ein angesehenes Adelsgeschlecht aus dem Elsaß, es im Jahre 1500 kaufen.

1613 wird der Johanniterorden neuer “Dienstherr” von Eschbach. Im Jahre 1806, nach über 400jähriger Zugehörigkeit zu Österreich, wird die Gemeinde dem Großherzogtum Baden zugeteilt und erlebt eine neue Blütezeit. Die lange Geschichte von Eschbach spiegelt sich auch in ihren Bauwerken wider. 1275 wird die “St. Agnes Kirche” erstmals erwähnt und 1327 der “Turm der Brennerin”.

Im Jahre 896 unter dem Namen »Vizzilistat« erwähnt, ist das herrschaftliche HofgutWeinstetten das älteste überlieferte Gebäude. Das Rheinhochwasser von 1482 zerstörte das damalige Dorf Weinstetten fast vollständig.

Nur der herrschaftliche Hof blieb verschont. Namhafte Besitzer des Gutes waren neben Fürst Friedrich Landgraf zu Hessen (1647-82), der badische Großherzog (ab 1806), die Universität Freiburg und die Gräflich von Berckheim´sche Gutsverwaltung Weinheim. Heute ist der Weinstetter Hof in Privatbesitz der renommierten Malerwerkstätten von Heinrich Schmid.

Markantestes Gebäude ist das “Adelshaus” aus dem 15. Jahrhundert. Ein dreistöckiges Herrschaftshaus mit weithin sichtbarem, hochaufragendem Baukörper. Im Jahre 1769 kaufte die Gemeinde das Anwesen, bis es ab 1795 unter dem Namen “Zum Löwen” als Gastwirtschaft betrieben wurde. Im Zuge einer umfangreichen Sanierung kamen die vielfältigen Um -und Anbauphasen, aber auch der ehemalige “Turm der Brennerin” zum Vorschein. Das “Adelshaus” erhielt nach der Sanierung im Jahre 1999 den Namen “Eschbacher Castell”. Die Gemeinde Eschbach erwarb das Gebäude im Jahre 2008.


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