Bad Teinach-Zavelstein Thermalbad

Thermalbad von Bad Teinach-Zavelstein

In einem anmutigen Seitental des mittleren Nagoldtales liegt, eingesäumt von Buntsandsteinhöhen, Bad Teinach-Zavelstein. Die heilenden Quellen von Teinach sind mindestens seit dem Mittelalter bekannt.

Eine erste urkundliche Erwähnung fand 1472 durch die Grafen von Württemberg statt. Lange Zeit, besonders im 17. und 18. Jahrhundert, war Teinach das Bad der württembergischen Herzöge. So kam im Jahr 1770 Herzog Carl Eugen mit 326 Personen hierher, um die Heilquellen zu besuchen. Die Herzöge bauten in Teinach eine kleine Sommerresidenz mit Opernhaus und Reitbahn. Zur selben Zeit ließen sie das heilsame Wasser sogar in Tonkrügen nach Stuttgart bringen.

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1835 wurde das Bad nach den Plänen des königlich-württembergischen Hofbaumeister Thouret im Stil des Klassizismus ausgebaut. Es entstanden Badehaus, Trinkhalle und das Badhotel, das bis heute das Kurzentrum prägt. 1864 kaufte Carl Hoffmann das Bad vom württembergischen Staat. Ende des vorigen Jahrhunderts erfuhr die Gemeinde einen weiteren Aufschwung, als durch eine Tiefbohrung Thermalwasser mit einem hohen Mineralgehalt erschlossen wurde. Bad Teinach ist mit seinen gerade mal 500 Einwohnern das kleinste Heilbad Baden-Württembergs.

Hoch über Bad Teinach trohnt auf einem bewaldeten Bergsporn Zavelstein mit seiner aus der Zeit der Stauferkaiser entstandenen Burg. Das Städtchen auf dem Felsen hat nur eine Straße, an der sich gerade mal ein Dutzend Fachwerkbauten und eine kleine Pfarrkirche aneinander reihen. Im Jahr 1367 fand der württembergische Graf Eberhard II. hier Zuflucht. Aus Dankbarkeit verlieh er dem Flecken das Stadtrecht.


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