Bad Säckingen Aqualon

Aqualon – Thermalbad an der Schweizer Grenze

Die Stadt an der Schweizer Grenze hat einiges zu bieten wie beispielsweise die längste gedeckte Holzbrücke Europas – und natürlich heilkräftige Mineralthermen. Bad Säckingen liegt 35 Kilometer östlich von Basel auf einer ehemaligen Rheininsel. Es gehörte einst zu den vier österreichischen Waldstädten; der Einfluss reicht noch heute weit in den Hotzenwald hinauf.

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Archäologische Funde belegen eine Besiedelung schon seit der Bronzezeit. Irgendwann im 6. Jahrhundert gründete der irische Mönch Fridolin auf der Insel eine Niederlassung. Daraus ging 878 das ehemalige Frauenkloster „Seckinga“ hervor, in deren Umkreis wiederum eine Siedlung entstand. Im Jahr 1173 kam sie an das Haus Habsburg. Die Herrscher waren mit den benachbarten Schweizern verfeindet und bauten den Besitz zu einem Bollwerk aus, auch gegen die aufsässigen Hotzenwälder Bauern. 1806 wurde Säckingen schließlich dem Großherzogtum Baden zugeschlagen.
Heute stehen in der Aqualon Therme vier Becken mit zusammen knapp 600 Quadratmeter Wasserfläche zur Verfügung. Die Wassertemperatur des großen Innenbeckens beträgt 34 Grad Celsius. Das Wasser wird der Badquelle entnommen. Ihrem Typus nach ist sie verwandt mit dem Thermalwasser von Baden-Baden, übertrifft dieses jedoch im Mineralgehalt.

Das 34 Grad Celsius warme Wasser im Japanischen Pavillon stammt aus der 1986 erschlossenen Fridolinsquelle. Sie ist fast dreimal so hoch mineralisiert wie die Badquelle und hat auch einen wesentlich höheren Kohlendioxidgehalt. Dies hat einen erheblichen Heileffekt, besonders bei peripheren Durchblutungsstörungen. Der Pavillon wurde zu Ehren unserer Japanischen Partnerstadt Nagai angelegt. Das im Jahr 2004 umgestaltete Außenbecken mit einer Temperatur von 32 Grad bietet neben Massagedüsen und Sprudelliegen auch einen Strömungskanal sowie eine kleine Brodelbucht. Badegäste können hier die Seele so richtig baumeln lassen und sich im warmen Badewasser an der frischen Luft entspannen. In der warmen Jahreszeit gibt es darüber hinaus eine Liegewiese. Besonders stimmungsvoll präsentiert sich das Außenbecken in den Abendstunden, wenn die Beleuchtung des Beckens für ein ganz besonderes Ambiente sorgt.

Das Therapiebecken ist mit seinen 63 Quadratmetern das kleinste. Die Wassertemperatur beträgt 28 Grad; es wird hauptsächlich zu Therapiezwecken genutzt. Neu ist das Tiger-Eye; es wurde im Juni 2012 als neueste Attraktion der Aquasol Therme eröffnet. Das Dampfbad wird durch Wasserdampf auf eine Raumtemperatur von 40 bis 55 Grad aufgeheizt, die Luftfeuchtigkeit beträgt 80 bis 100 Prozent. Ein Besuch im Dampfbad lockert den Körper und Muskulatur und wirkt stark entspannend.


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