WordPress 5.0 mit Gutenberg ist da

Der neue Editor sieht ganz, ganz anders aus

Groß angekündigt hat WordPress die neue Version mit dem neuen Editor Gutenberg schon lange. Aber was den Nutzern schließlich serviert wurde, lässt ziemlich viele Fragen aufkommen. Ein Glück, dass man mittels eines Plugins auf die alte Arbeitsweise zurückschalten kann. Und siehe da, alles funktioniert so schön und gut wie ehedem. Meistens.

Nein, begeistert bin ich von WordPress 5.0 mit dem neuen Gutenberg-Editor überhaupt nicht. Dabei war ich anfangs ziemlich neugierig, wurde doch so viel versprochen. Kaum war die neue Version des Homepage-Machers installiert, waren mit einem Schlag die Probleme da. Weshalb konnte ich keine Linien mehr in die Texte einziehen? Weshalb ließen sich die Bilder nicht an die gewünschten Plätze einstellen? Und und und… Probleme über Probleme.

Nun bin ich schlauer und habe – Gott sei Dank! – mittels des Plugins “Classic Editor” auf die alte Arbeitsweise zurückgeschaltet. Gutenberg ist nämlich längst noch nicht ausgereift und kann sogar zu Inkompatibilitäten führen. Die Installation sollte man sich daher gründlich überlegen; Gutenberg kann ein Hindernis sein. Jetzt im Nachhinein und nach etlichen frustigen Versuchen ist mir klar: Die Veröffentlichung des neuen Editors war trotz aller Verzögerung überhastet, zumal alle zwei Wochen Updates folgen sollen. Das sagt eigentlich schon alles.

Auch die Theme-Anbieter selbst empfehlen, erst einmal abzuwarten, bis sie ihre Kompatibilität getestet haben und einige Updates auch von WordPress da sind. Erst dann wollen sie grünes Licht geben. Das kann allerdings dauern, vielleicht sogar einige Monate. Ganz bestimmt wird WordPress irgendwann so nutzbar sein wie noch nie. So wie versprochen.


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