Erlebnispfade

Auf Wichtelwegen durch den Schwarzwald streifen

Wurzelgeister, Wichtel, Feen – im Schwarzwald gibt es für kleine Urlauber so viel zu entdecken, dass Langeweile keinesfalls aufkommen dürfte. Zahlreiche Erlebnispfade fordern Geschicklichkeit, Ausdauer und Entdeckerlust heraus.

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Die Wurzelgeister kennen den Weg: Zwerge, Waldgeister und Wassermenschen begleiten Familien im Schlüchtsee-Hüsli-Wald-Naturpark. Die bunten Märchenfiguren aus Wurzeln und Baumstümpfen säumen den drei Kilometer langen „Schlühüwana“-Rundweg bei Grafenhausen im südlichen Schwarzwald und Kinder lassen sich von ihnen gerne den Wald und die Waldbewohner erklären. Ein Stück des Weges stapfen sie sogar barfüßig über Kies, Waldboden und Matsch. Und an heißen Tagen winkt eine Abkühlung im Naturbadesee Schlüchtsee.

Kinzigfee, KinzigGeist und Libelle Lissi in Loßburg versprechen Zauberhaftes. Sie warten mit ihren Geschichten im „Zauberland“ an der Kinzig auf kleine Märchenfans. Der Naturerlebnispfad in Loßburg im mittleren Schwarzwald erstreckt sich auf rund zwei Kilometern entlang des Kinzig-Ursprungs, vorbei an einem Baumhaus, einer Himmelsleiter und einem Niederseilgarten.

Märchenhaft ist ebenfalls der Zauberweg in Todtnau im südlichen Schwarzwald. Gemeinsam mit den Wichteln Ilex und Farfara aus dem Buch „Der Zauberweg am Hasenhorn“ begeben sie sich auf die Suche nach dem verschwundenen Zauberstein. Auf dem drei Kilometer langen Zauberweg erhalten die Kinder und Wichtel Tipps von verschiedenen Fabeltieren, um den Zauberstein zu finden.

Die Wichtel Ferdinand und Velt brauchen die Hilfe der kleinen Schwarzwaldurlauber: Die beiden suchen auf dem Wichtelpfad am Feldberg im südlichen Schwarzwald nach Anton Auerhahn. Sie wollen ihm einen Brief bringen. Dabei benötigen sie jedoch die Unterstützung durch die kleinen Detektive: Gemeinsam wird der Naturerlebnispfad erkundet und nach Anton Auerhahn Ausschau gehalten. Auf dem rund zwei Kilometer langen Rundweg beim Naturschutzzentrum lernen die Kinder, welche Tiere dem Auerhahn gefährlich werden können, lauschen mit einem Hörrohr nach Waldgeräuschen, erkunden den Schlafbaum von Anton und finden heraus, warum er neben seinem Futter auch Steine frisst. Der Pfad ist je nach Schneelage am höchsten Berg des Mittelgebirges ab Mitte Mai wieder geöffnet.

Der Wald- und Erlebnispfad Bächlewald verspricht jede Menge Waldspaß. Er liegt in Haslach im mittleren Schwarzwald. Auf dem rund vier Kilometer langen Rundweg dürfen Kinder einen Hang erklimmen, auf Seilen balancieren, um die Wette hüpfen und mit einem Baumtelefon telefonieren. Insgesamt finden sich auf der Tour 34 Infotafeln zum Thema Wald und sieben Erlebnisstationen.

Statt Waldspaß ist in Zell am Harmersbach Wasserspaß angesagt. An warmen Tagen können Familien die Altstadt von Zell und den Ortsteil Unterharmersbach vom Zeller Bachsteig aus erkunden. Auf die kleinen und großen Naturforscher warten 17 direkt am und im Bach installierte Erlebnisstationen wie eine Lupe zur Aufspürung von klitzekleinen Wassertieren und ein Horchstock, um Unterwassergeräuschen zu lauschen. Die Hobbyforscher lernen die Geschichte der Flößerei im mittleren Schwarzwald kennen und wie die Wasserkraft des Baches heute noch genutzt werden kann. Der Zeller Bachsteig ist knapp zwei Kilometer lang und von Mai bis September begehbar.

Aber im Schwarzwald gibt es für die kleinen Abenteurer und Entdecker noch viele weitere Herausforderungen. Am besten, Sie fragen Ihre Gastgeber. Sie sind Ihnen bei Ihrer Planung gerne behilflich und wissen von Erlebnispfaden ganz in der Nähe.


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