Bergwerke & Höhlen

Bergwerke und Höhlen im Schwarzwald

Der Bergbau im Schwarzwald hat eine Jahrhundertlange Tradition. Zahlreiche Besucherbergwerke rufen die Bergbautradition in Erinnerung und sind zugleich ein geologisches Schaufenster. Der Besuch eines Bergwerks ist rund ums Jahr ein besonderes und wettergeschütztes Erlebnis. Ausgestattet mit Helm, Kopflampe und Gummistiefeln können sie mit einem sachkundigen Führer in den Berg „einfahren“.

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Bei den Stollen-Führungen untertage wird über die Geschichte des mittelalterlichen Bergbaus und über die Entstehung und Verwendung der geförderten Erze, Kupfer und Silber informiert. In Münstertal ist in einem Seitenstollen sogar eine spezielle „Asthma-Therapie-Station“ eingerichtet.


Wieden – Bergwerk Finstergrund

Erleben Sie eine faszinierende Welt unter Tage und fahren Sie mit der Grubenbahn in den Bergwerkstollen ein. Die Ursprünge des Bergbaus im Oberen Wiesental gehen bis in das Mittelalter des 13. Jahrhundert zurück. Im Bergwerk Finstergrund wurde nach dem edlen Metall Silber und Blei gesucht. In den Jahren 1920 bis 1974 galt das bergmännische Interesse dem Abbau von Flußspat (Calciumfluorid ). Flußspat wird unter anderem in der Metallverarbeitung sowie in Zahnpflegemittel verwendet.

Mit dem ‚Zügli‘- der Grubenbahn, fährt man in den Stollen ein. Auf einem Rundgang, auf eben und gut begehbaren Gängen, sieht man die verschiedenen Gesteinsvorkommen, die geheimnisvollen Gänge und Spalten, die durch den Bergabbau entstanden sind. Sonderführungen auf Anfrage möglich. [weiter lesen]

Waldkirch – Besucherbergwerk Suggental

Die heute untertage zugänglichen Bereiche des Grubengebäudes, allesamt aufgewältigt und freigelegt von der Bergbauforschungsgruppe Suggental, sind das Ergebnis einer Vielzahl bergbaulicher Epochen.

Bis zum heutigen Tage sind insgesamt ca. 450 m Gesamtstrecke aufgewältigt worden und begehbar. Die Gesamthöhe des zugänglichen Grubengebäudes (Seigererstreckung) beläuft sich dabei auf rund 39 m. Die Grube Erich ist das einzige Bergwerk in Baden Württemberg, das über eine Tagschachtförderung verfügt. Seit über 20 Jahren arbeiten die Mitglieder der Bergbauforschungsgruppe Suggental am historischen Bergwerk, um die Stollen und Gänge der Grube der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen.

Führungen außerhalb der genannten Tage sind auf Anfrage möglich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Führungen nur am Wochenende und nur durch eine 14 Tage vorher stattfindende Anmeldung durchführen können. Besichtigung beim jährlich stattfindenden Stollenfest im September und nach Absprache. ÖPNV bis Bushaltestelle ‚Suggenbad‘, danach ca. 1,5 km Fußweg.

Erdmannshöhle Hasel

Hasel. Die Erdmannshöhle Hasel ist eine der ältesten Tropfsteinhöhlen in Deutschland. Die vermessene Gesamtlänge der Höhle beträgt 2185 Meter. Einige Riesentropfsteine verstärken die sagenhafte Faszination der Höhle. Der größte von ihnen, eingetragen im legendären „Guinnes-Buch der Rekorde“, ist über vier Meter hoch und am Fuße über zwei Meter dick. Sein Alter wird auf etwa 135.000 Jahre geschätzt.

Den Namen verdankt die Höhle den Erdmännchen und Erdweibchen, die den Sagen nach einst hier gelebt haben sollen. Auch der große Volksdichter Johann Peter Hebel ließ die Sage in einige seiner Werke mit einfließen.

Besucherbergwerk Neubulach

Besucherbergwerk „Hella-Glück“. Im Besucherbergwerk wurde seit Anfang des 13. Jahrhundertsbis hin in seine Blütezeit im 14. Jahrhundert Silber- und Kupfererzabgebaut. 1969 fanden sich am Bergbau interessierte Bürger in der Stollengemeinschaft der historischen Bergwerke Neubulach zusammen, um in über 7.000 Arbeitsstunden den Hella-Glück-Stollen wieder aufzuwältigen und damit vor dem Verfall zu bewahren. Nach Plänen und Vermessungen sind ca. 20 km Stollen und Abbaustreckenbekannt, die bis unter die Stadt Neubulach führen. Seit 1970 hat der Hella-Glück Stollen im Bergwerk wieder für Besucher geöffnet. Der Hella-Glück Stollen ist für den Besucherbetrieb hervorragend ausgebaut, beleuchtet und für Alt und Jung auf ebenen Wegen gefahrlos und bequem zu begehen. Bei der Befahrung von über 400m Stollen erfährt man einiges über die alte und mühsame Arbeitswelt eines mittelalterlichen Bergwerks.

Erlebnisführung in den Unteren Stollen. Für Mutige und Entdecker ab 12 Jahren bieten wir eine Begehung in kleinen Gruppen der besonderen Art mit Gummistiefeln, Helm und Grubenlampen.
Eine Tour die Sie fordern wird . Die Belohnung für die Anstrengung ist dafür einzigartig: seltene Gesteinsformationen, Kaskaden von Bergperlen, das Schimmern von Azurit und Malachit wird Sie begeistern. Dauer ca. 3 Stunden.

Erzbergwerk Silbergründle Seebach

In den Tiefen des Schwarzwaldes gibt es in Seebach auch heute noch so manches Geheimnis zu entdecken. Zu verschiedenen Epochen wurden in zahlreichen Bergwerken die Rohstoffe gewonnen, an denen das Innere der Schwarzwaldberge so reich ist. Im Besucherbergwerk Silbergründle in Seebach kann man in diese bewegte Geschichte eintauchen und während einer Führung das historische Bergwerk erkunden, in dem einst Bleiglanz und Silber gewonnen wurde.

Unter Führung eines fachkundigen Erzknappen kann der Stollen im fahlen Licht der Grubenlampen „erforscht“ werden – bergwerksgerecht ausgestattet mit Regenmantel, Gummistiefeln und Schutzhelm. Es gibt jährlich Tage der offenen Tür, an denen das Bergwerk ohne Vornameldung besucht werden kann. In der Regel sind diese am Pfingstmontag, am zweiten Sonntag im August sowie am Tag des offenen Denkmals. Aber auch diese Termine finden Sie auf der Homepage des Bergwerkes.

Neubulach – Heilstollen für Atemwegserkrankungen

Neubulach hält mit seinem Heilstollen ein ganz besonderes Bonbon für Sie bereit! Dank der hohen Luftreinheit im Bergwerk „Hella Glück“ können Sie nach einem Besuch in unserem prädikatisierten Heilstollen wieder befreit durchatmen. Die tiefenreine Luft wirkt wohltuend und heilend auf Atemwege und Bronchien, durch die feuchte Luft wird zähflüssiger Schleim verdünnt und kann leichter abgehustet werden.

Der auf 600 m Höhe gelegene Heilklimatische Kurort bietet dem Besucher viele Möglichkeiten für einen abwechslungsreichen, erholsamen Aufenthalt. Gut ausgeschilderte Wander- und Radwege, das historische Silberbergwerk für Besucher mit Erlebnisstollen, der Kurpark mit Kneipp-Anlage, Minigolf und die historische Altstadt mit Stadtmauer, Stadttor und wunderschönen Fachwerkhäusern laden Jung und Alt zu einem spannenden und erholsamen Wohlfühlurlaub ein.

Seit dem Beginn der Therapiestation 1972 haben schon mehrere Tausend Betroffene eine Linderung Ihrer Atembeschwerden, ein Nachlassen der Anfallschwere und Anfallhäuftigkeit bei Asthma, sowie eine Reduktion der Medikamenteneinnahme erreicht. Auch Heuschnupfen und andere allergische Reaktionen, chronische Bronchitis und allergische Nebenhöhlenerkrankungen werden erfolgreich behandelt.

In medizinwissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass sich die Lungenfunktion und die Atemsituation schon während und auch nach der Therapie deutlich verbessern. Erfreulich ist, dass insbesondere bei chronisch Kranken häufig die Cortisongaben deutlich gesenkt werden können.

Dachsberg – Naturerlebnisplatz Friedrich-August-Grube

Dachsberg-Wittenschwand. Hier schnuppern Sie Vergangenheit. Geeignet für Familien, Schulklassen und Gruppen. Führungen möglich. Sie spielen mit Ihren Kindern an besonderen Spielgeräten – ein Naturerlebnisplatz mit Museumscharakter in Dachsberg. Der Schluchtensteig Schwarzwald und der Bergbauwanderweg führen am Erlebnisplatz vorbei.

Der Platz steht in besonderer Beziehung zu seinem Standort. Statt traditioneller Spielplatz-Spielgeräte gibt es hier Sinneserfahrungsgeräte zum Thema Stein und weitere Einrichtungen zum Thema Bergbau, u.a. auch einen wieder begehbaren Erkundungsstollen, sowie große Infotafeln zur Geschichte des Platzes und des ehemaligen Bergwerkes im Schwarzwald.

Ein sehr seltenes Flechtenvorkommen auf der benachbarten Abraumhalde ist vor wenigen Jahren hier entdeckt worden. Diese Flechten sind typisch für nickelhaltiges Gestein. Das Vorkommen ist fast einzigartig in Europa und wird in dieser Größe nur noch äußerst selten vorgefunden, wenn überhaupt dann in Skandinavien. Hierzu gibt es ausführliche Infotafeln.

Außerdem findet man hier Bartflechten. Sie hängen von den Birken herab und sind ein Indikator für extrem saubere Luft. Kein Wunder – auf dem Dachsberg gibt es kaum Verkehr und keine Industrie.

Tschamberhöhle – Bachhöhle mit Wasserfall

Eine Reise in das Innere des Dinkelberges: Die natürlich entstandene Höhle bietet einen faszinierenden Zugang in das Berginnere einer Karstlandschaft. Folgen Sie den Spuren des unterirdischen Wassers durch breite und enge Gänge, weite Hallen und hohe Schluchten bis zum „großen Wasserfall“. Der Einstieg: Junge Tropfsteine Gleich nach dem Einstieg erleben die Besucher eine feuchte glitzernde Höhle mit kleinen Tropfsteinen und Sinterbecken. Schon bald folgt ein Höhlenabschnitt mit einem vollkommen trockenen Gang.

Das Erlebnis: Ein unterirdischer Bach Nach 100 m erscheint der Höhlenbach, der im weiteren Verlauf mal gemächlich dahin zieht, dann in steilen Passagen seine tosende Kraft zeigt. Hohe schluchtenartige Gänge lassen die oberste Höhlendecke gerade noch erahnen, dann wieder ist das Gestein in kleinförmigen Passagen greifbar nahe. Schratten, Zacken und riffelartige Muster in vielerlei Formen prägen das Höhlenbild.

Das Finale: Ein Wasserfall untertage Nach etwa 400 m erreicht man eine kleine Wasserfallstufe, an denen der Bach über mehrere Kaskaden springt. Nun ist es nicht mehr weit bis zum imposanten großen Wasserfall. Hier stürzt der Bach über eine Steilkante aus 4–5 m Höhe in ein natürliches Wasserbecken und erfüllt auch akustisch den Raum. Der Blickwechsel auf dem Rückweg zum Ausgang vertieft das besondere Erlebnis einer unterirdischen Bachwanderung.

Todtmoos – Schaubergwerk ,,Hoffnungsstollen“

Besuchen Sie das Schaubergwerk ‚Hoffnungsstollen‘ in Todtmoos-Mättle. Besonders für Familien ist das Bergwerk ein lohnendes Ausflugsziel. Bis 1835 wurde aus dieser Grube Magnetkieserz im Tagebau abgebaut. Im Jahre 1937 wurde die Grube wegen zu geringer Erzvorkommen aufgegeben.

Im Bergwerk dürfen sich kleine Kumpel wie große Bergmänner fühlen. Sie ziehen mit Grubenhelm und Lampe in die Anlage ein und erkunden die geheimnisvollen Gänge. Die gesamte Grubenanlage ist familienfreundlich hergerichtet, so dass auch Familien mit Kleinkindern Zugang haben. Der Tiefstollen kann auch von Rollstuhlfahrern besichtigt werden. Für Gruppen können auf Anfrage Führungen organisiert werden.

Neubulach – Mineralienausstellung in der Bergvogtei

Die Ausstellung der Bergvogtei am Marktplatz ist eine der bedeutendsten öffentlich zugänglichen Mineraliensammlungen im Schwarzwald. Bergkristalle, Edelsteine, Silber, Kupfer, Zink usw. aus Neubulach und internationale Sammelstücke sind zu sehen. as Museum zeigt Prachtstufen von berühmten Schwarzwaldfundstellen. Vertreten sind unter anderem Azurit, Malachit, Chenevixit, Olivenit und Riesenquarz aus dem Neubulacher Revier.

Museums-Bergwerk Schauinsland bei Freiburg

Museums-Bergwerk in der Nähe von Freiburg mit einem Grubengebäude von ca. 100 km Länge, verteilt auf 22 Etagen. Es ist das größte des Schwarzwaldes und der Vogesen. Das in 800 Jahren auf der Suche nach Silber, Blei und Zink im Schauinsland geschaffene Grubengebäude ist mit ca. 100 km Länge, verteilt auf 22 Sohlen, das größte des Schwarzwaldes. Es weist alle für den Metallerz-Bergbau typischen Bergbauperioden auf. Der Silberbergbau im Schauinsland brachte im Mittelalter der Stadt Freiburg Reichtum und Wohlstand. Er ermöglichte erst den Bau des Münsters, der einzigen gotischen Großkirche in Deutschland, die im Mittelater begonnen und fertiggestellt wurde.

Das Museums-Bergwerk Schauinsland bietet abenteuerliche Führungen von 2,5 h + 1,5 h mit Leiternabstiegen und elektrischen Grubenlampen. Die 45 min-Führung vermittelt einen ersten Eindruck und ist auch für Kinder geeignet. Reservierungen werden erst ab 25 Personen empfohlen. Die Führungen finden immer zu festen Zeiten statt. Sonderführungen: Für angemeldete Gruppen finden ganzjährig Führungen statt.

Dachsberg – Mineralienmuseum Gottesehre

Seit dem Jahr 2001 erinnert das Mineralienmuseum im Ortsteil Urberg an die Vergangenheit als ehemaliger Bergbaustandort. Sonderöffnungen für Gruppen nach Vereinbarung. Der frühere Bergbau auf dem nördlichen Dachsberg geht bis ins frühe Mittelalter zurück. Das Mineralienmuseum ist dem im Jahr 1987 geschlossenen Fluss- und Schwerspatbergwerk ‚Gottesehre‘ in Höll-Bildstein gewidmet. Im Ausstellungraum wird eine umfangreiche Sammlung von Mineralien aus diesem Stollen gezeigt, die von den Bergmännern zusammengetragen worden ist.

2014 wurde eine Sonderausstellung „Kleine Schätze – groß gezeigt“ eröffnet, die mittlerweile in Dauerausstellung integriert ist. Von einzelnen kleinen und sehr kleinen, oftmals winzigen Mineralienfunden wurden fotografische Vergrößerungen angefertig, auf denen die besonderen Strukturen und einzigartigen Schönheiten deutlich zu erkennen sind. Originale und Vergrößerungen werden in dieser Ausstellung gegenüber gestellt. Es dürfen faszinierende Einblicke in die erstaunliche Welt der Schätze unserer Erde erwartet werden.

Unübersehbar ist das Mineralienmuseum sobald man in Urberg an der Kirche vorbeigefahren ist. Ein sogenannter Hund, ein Transportwagen im Bergwerk, weist den Weg zum Eingang.

Besucherbergwerk in Dornstetten-Hallwangen

Historisches Silber-, Kuper- und Scherspatbergwerk im nördlichen Schwarzwald. Führungen finden von Anfang Mai bis Oktober statt (auch für Zeiten außerhalb der Öffnungszeit buchbar!). Die Grube „Himmlisch Heer“ ist ein historisches Silber-, Kupfer- und Schwerspatbergwerk im nördlichen Schwarzwald. Der Beginn des Bergbaus in Hallwangen geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Heute ist der Stollen für Besucher geöffnet. Die Instandsetzung und Zugänglichmachung des Bergwerks erfolgt seit 1996 durch die Mitglieder des „Förderkreises Historischer Bergbau Hallwangen e.V.“ in ehrenamtlicher Tätigkeit mit Unterstützung von Sponsoren.

Öffnungszeiten: Das Bergwerk hat jeden 1. + 3. Sonntag im Monat von 14-18 Uhr geöffnet. Dienstags wird um 14 Uhr eine Führung angeboten. Anmeldungen sind hier nicht erforderlich. Geführte Besichtigungen außerhalb der Öffnungszeiten von Anfang Mai bis Oktober.

Besucherbergwerk in Neuenbürg

In reizvoller Lage, zwischen Tälern und Bergeshöhen des nördlichen Schwarzwaldes, liegt Neuenbürg im wildromantischen Tal der Enz. Neuenbürg ist das Zentrum eines uralten Bergbaureviers, in dem schon die Kelten Eisenerz abgebaut und daraus Eisen geschmolzen haben. Auch in der Zeit des Mittelalters, ja sogar bis in das 19. Jhdt., wurde in Neuenbürg Eisenerz abgebaut. Die Frischglück-Grube ist eines jener sagenumwobenen, alten Eisenerzbergwerke, in denen die Bergmänner in Schwerstarbeit nach Eisen geschürft haben. Lassen Sie Sich entführen in das Dunkel der Erde, in die Stollen und Schächte des alten Eisenerzbergbaues. Entdecken Sie fast endlos scheinende Schächte, und erleben Sie den grandiosen Blick in unsere geheimnisvoll beleuchtete Weitung, die in ihrer Art weit und breit einzigartig ist. An Feiertagen hat das Besucherbergwerk ebenfalls von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die letzte Führung beginnt auch hier um 16 Uhr.

Freudenstadt – Historisches Besucherbergwerk

Warm anziehen und eintreten in die spannende Welt „unter Tage“ heißt es bei der Besichtigung des alten Bergwerkes in Freudenstadt. Über Stahlleitern kann man bis zu 30 m hinabsteigen. Festes Schuhwerk und unempfindliche Kleidung sind erforderlich. Das historische Besucherbergwerk ist eine neue und doch alte Freudenstädter Attraktion, die in den Jahren 1996-1999, zum 400-
jährigen Stadtjubiläum, wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

Besucherbergwerk ,,Grube Wenzel“ – Oberwolfach

Die Blütezeit des Silberbergwerks lag in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. 1830 wurde der Bergbau eingestellt. Im Besucherbergwerk Grube Wenzel kann der allgemein zugängliche Bereich auf einer Strecke von etwa 1000 Metern „befahren“ werden. Dauer ca. 1,5 Stunden. Alle Besucher werden mit Stiefeln, Jacke, Helm und Kopflampe ausgerüstet.

Die normale Besuchertour im Besucherbergwerk ist geeignet für alle Personen vom Babyalter bis zu Senioren. Wir bitten um Verständnis dafür, dass aus Platzgründen in der Grube Wenzel niemand mit Kinderwagen oder Rollstuhl sowie Rollator einfahren kann.

Eine der ehemals bedeutendsten Silbergruben des mittleren Schwarzwaldes, die Grube Wenzel im Oberwolfacher Frohnbach, ist der Öffentlichkeit als Besucherbergwerk zugänglich gemacht worden und bietet damit einen einmaligen Einblick in den historischen Bergbau, der im Kinzigtal an vielen Stellen beheimatet war. In 5000 Stunden haben die Mitglieder und Freunde des „Fördervereines Besucherbergwerk e.V.“ das historische Silberbergwerk aufgewältigt, um dieses traditionsreiche Stück Heimatgeschichte der Nachwelt zu erhalten und zu zeigen. Die Grube Wenzel besteht aus einem weitläufigen Gangsystem auf mehreren Ebenen. Ein Teil wurde als Besucherbergwerk für die Allgemeinheit zugänglich gemacht und kann in Gruppen von 8 bis 10 Personen mit einem Führer in einem etwa eineinhalbstündigen Rundgang besichtigt werden.

Der andere Teil, überwiegend die tiefer gelegenen Stollen, wird als Erlebnisbergwerk nur geöffnet auf besondere Anfrage hin. Führungen für Gruppen auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.

Münstertal – Besuchsbergwerk Teufelsgrund

Erleben Sie über 1000 Jahre Bergbaugeschichte in einer geheimnisvollen Welt Untertage. Nach einer Videopräsentation begeht man das Besuchsbergwerk. Der Stollen führt ebenerdig über 600 m in den Berg und ist deshalb für Jedermann gut befahrbar. Neben alten Bergbaugeräten trifft man auf eine Vielfalt von Gesteinen. Die gelungene Ausleuchtung zeigt eindrucksvoll, welche riesigen Erzmengen hier einstmals gefördert wurden.

Besucherbergwerk Segen Gottes in Haslach

Die historische Silbergrube „Segen Gottes“ gehört zu den bedeutendsten alten Bergwerken des Schwarzwaldes. Das Bergwerk ist ein Zeugnis eines rund 800 Jahre alten Bergbaus. Von 01. April bis 31. Oktober täglich außer montags drei Führungstermine jeweils um 11.00 Uhr, 13.30 Uhr und 15.30 Uhr. Von 01. November bis 31. März sind Führungen auf Anfrage auch für Kleingruppen möglich. Saisonverlängerungen an Ostern (im März) bzw. zu den Herbstferien sind möglich. Bitte erkundigen Sie sich.

Auf drei Sohlen sind in der Grube silberführende Fluss- und Schwerspatgänge in seltener Schönheit erschlossen. Kristalldrusen, Sinter und Stalaktiten, wie sie sonst kaum ein anderes Besucherbergwerk in Baden-Württemberg aufweisen kann, sowie mit Schlägel und Eisen herausgehauene Stollen in hervorragendem Erhaltungszustand gehören ebenso wie historische Haspelkammern, Türstockverbaue und Arbeitsbühnen zu den Schätzen der Grube.

Buggingen – Kalimuseum

Die wechselvolle Geschichte des Kalibergbaus in Buggingen ist auf Schautafeln und in Vitrinen in unserem Museum dargestellt. Historische Originalaufnahmen und Exponate aus der Betriebszeit des Werkes zeigen den Weg des wertvollen Mineraldüngers von der Gewinnung des Rohsalzes in der Grube, über die Aufbereitung in der ‚Fabrik‘, bis zum Versand an die Kunden.

Video-Filme informieren über die Anfänge, den Betrieb und das Ende des Kalisalzbergwerks Buggingen sowie über die deutsche Kaliindustrie. Im Jahr 2001 konnte der Bergmannsverein einen alten verfallenen Stollen erwerben, der ursprünglich als Eiskeller und im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzstollen für die Bevölkerung genutzt wurde. In 3-jähriger Bauzeit haben ehemalige Kalikumpel in mühevoller Handarbeit den Stollen freigelegt, erweitert, bergmännisch ausgebaut und mit originalen Bergwerksmaschinen und Geräten ausgestattet.

Das zirka 110 Meter lange Streckennetz des Stollens ist mit Eisen- und Holzausbau gesichert sowie mit Grubenbeleuchtung, Signalanlagen und Grubengleisen ausgerüstet. Den Besuchern kann an voll funktionsfähigen Maschinen wie Stegkettenförderer (Panzer), Schrapperhaspel und Bohrmaschinen ein Eindruck über die Arbeitsweise der Bergleute und den Grubenbetrieb vermittelt werden.

Mineralienhalde Grube Clara Wolfach

Die Grube „Clara“ in Oberwolfach zählt zu den mineralienreichsten Gruben der Welt. Auf dieser Halde zwischen Wolfach und Kirnbach können Sie auf die Suche nach den Schätzen aus dem dunklen Bauch der Erde gehen. Das Material wird täglich ausgetauscht, Erfolgserlebnisse sind also garantiert.

Zwischen April und Anfang November besteht die Möglichkeit, in einem besonders abgetrennten Areal auf dem Gelände der Aufbereitungsanlage der Grube „Clara“ an der Kreisstraße zwischen Wolfach und Kirnbach Steine zu klopfen. Die Grube „Clara“ ist eine der zwei mineralreichsten Gruben der Welt – hier wurden bereits über 400 verschiedene Mineralien gefunden, einige sogar weltweit zum ersten Mal. Zusätzlich wird für Kinder ‚Gold waschen‘ angeboten.


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