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Albbruck

Die Gemeinde Albbruck liegt am Südrand des Schwarzwaldes an der Mündung der Alb in den Rhein. Albbruck im Landkreis Waldshut ist Zentralort am Hochrhein (Hotzenwald) (320 bis 700 m) und besteht aus sechs Ortsteilen: Albbruck, Birkingen, Birndorf, Buch, Schachen und Unteralpfen. Die Lage der Ortsteile macht Albbruck zu einem gern besuchten Ferienort, in dem es viel zu entdecken gibt. Dazu leistet die beeindruckende Natur ebenso ihren Beitrag wie die Baudenkmäler vergangener Zeiten. Wer Erholung sucht, findet sie im Wald oder entlang der Bäche ebenso wie auf den freien Bergrücken oder am Rhein.

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Auch zum Entspannen Radfahren oder Mountainbiken bietet Albbruck und die Umgebung ideale Voraussetzungen. Im Soimmer laden Seen und Bäder zu einer kleinen Abkühlung ein. Im Winter ist Albbruck ein toller Ausgangspunkt für Wintersport jeglicher Art, ob im Schwarzwald oder in der nahegelegenen Schweiz.

Gut ausgebaut ist das großflächige Wanderwegenetz. Die Gemeinde Albbruck bietet eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten. Wer Wandern oder Klettern möchte, kann dies zum Beispiel beim nahe gbelegenen Erikafelsen tun. Vom Wanderparkplatz im Landschaftsschutzgebiet Estelberg-Stubenberg sind verschiedene ausgeschilderte Wanderungen unterschiedlicher Länge und Anforderungen zwischen 3 und 7,5 Kilometern möglich. Der Rundwanderweg Albbruck bietet Wanderfreunden eine eindrucksvolle Wegstrecke von 13,2 Kilometern.

Ebenso von Wichtigkeit ist das Rheinkraftwerk und die Eisengießerei. Sehenswert sind die Rheinpromenade mit Gletschermühlen im Rhein und die Albtalschlucht mit fünf, in des Fels gehauenen Straßentunnels, welche zwischen 1854 und 1860 durch das teilweise wildzerklüftete Albtal hinauf nach St. Blasien gebaut wurde. Birkingen wurde erstmals 814 als “Birchinga” urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte zu dieser Zeit dem Kloster St. Gallen und seit 1528 dem Kloster St. Blasien.

Sechs Ortsteile

Die zum 01.01.1975 neugegründete Gemeinde besteht aus sechs Ortsteilen: Albbruck, Birkingen, Birndorf, Buch, Schachen und Unteralpfen. Urkundlich wurde Albbruck, bestehend aus den Ortsteilen Kiesenbach, Alb und Albert, 1403 zum erstenmal genannt. Von besonderer Bedeutung ist die Papierfabrik Albbruck, die seit 1870 auf dem Gelände, des von 1681 bis 1866 bestandenen Eisenhüttenwerkes, betrieben wird.

Birndorf ebenfalls 814 in einer Urkunde erwähnt, besitzt eine dreischiffige Kirche im romanischen Stil. In ihr befinden sich mehrere Kunstwerke. Ab 1271 gehörte Birndorf zum Kloster St. Blasien.

Der Ortsteil Buch wird erstmals als “Puach”, im St. Gallerurkundenbuch genannt. Die Burgruine Ryburg in Tiefenstein und die Salpeterhöhle in Hohenfels erinnern an frühere Zeiten. Im Ortsteil Hohenfels von Buch befindet sich eine Heimatstube, die dem Holzschnitzer Josua Leander Gampp gewidmet wurde. Buch wurde 1971 Landes- und Bundessieger im Wettbewerb “unser Dorf soll schöner werden”.

Schachen wurde erstmals zu Beginn des 14. Jahrhunderts erwähnt. Die 1880 erbaute und neu renovierte Dorfkapelle ist dem heiligen Josef gewidmet. Unteralpfen wurde erstmals 850 in einer Urkunde genannt. 1225 bestand bereits die erste Pfarrpfründe. Die jetzige Kirche wurde von 1662 bis 1664 erbaut und 1903 bis 1906 vergrößert. Im Gasthaus Linde wurde 2001 eine Heimatstube zu Ehren des dort geborenen Geistlichen Rat Oberpfarrer Dr. Jakob Ebner eingerichtet. Ebner (1873-1960) machte sich einen Namen als Heimatforscher (zahlreiche Ortschroniken, Geschichte der Salpeterer, Bienenzucht u.v.m.), Feldgeistlicher und Divisionspfarrer im Ersten Weltkrieg und war in der Zeit des “Dritten Reiches” Zuchthauspfarrer. Neben zahlreichen Auszeichnungen aus der Zeit des Ersten Weltkrieges wurde Ebner auch mit dem Bundesverdienstkreuz und den Ehrenbürgerrechten seiner Heimatgemeinde ausgezeichnet.